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Samsung Notfallmodus: So kannst Du das Feature einrichten

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  • 15.08.2017
  • Kategorie: Apps
  • Schlagwort:

Wir alle hoffen, dass dieser Fall nie eintritt. Trotzdem kannst Du unerwartet in eine Notsituation geraten. Sei es ein stecken gebliebener Aufzug oder ein Autounfall: Risiken gibt es genug. Für den Fall der Fälle hat Samsung seinen Mobilgeräten einen Notfallmodus verpasst.

Natürlich ersetzt der Notfallmodus nicht den Anruf beim Rettungsdienst unter 112 oder der Polizei. Dennoch kann es unter Umständen sinnvoll sein, die Akkulaufzeit in einer Notsituation zu verlängern und Deinen Standort umgehend per Kurznachricht mit jemandem aus Deiner Kontaktliste zu teilen. Wir zeigen, wie Du den Notfallmodus einrichtest und ihn im Ernstfall auch verwendest.

 

Welche Geräte unterstützen den Android Notfallmodus?

Der Notfallmodus ist bei vielen Samsung-Geräten bereits vorinstalliert. Du kannst herausfinden, ob das bei Deinem Gerät der Fall ist, indem Du die Ein-/Aus-Taste etwas länger drückst. Erscheint im darauffolgenden Menü neben „Ausschalten” und „Neustart” auch der „Notfallmodus”, dann ist Dein Gerät kompatibel.

 

So richtest Du den Notfallmodus ein

Sofern Dein Samsung-Smartphone den Notfallmodus unterstützt, gehe wie folgt vor: Zunächst drückst Du die Ein-/Aus-Taste so lange, bis das Menü für den Neustart und das Ausschalten erscheint. Unten steht nun „Notfallmodus deaktiviert”. Tippe das Symbol an und lies Dir die Nutzungsbedingungen durch. Nachdem Du diese bestätigt hast, wird Dir eine entsprechende Erläuterung angezeigt.

Der Notfallmodus spart zunächst einmal Akkuleistung, indem er alle nicht zwingend benötigten Apps stoppt. Außerdem beendet er Datenverbindungen wie WLAN und Bluetooth, die in einer Notsituation nicht unbedingt gebraucht werden. Des Weiteren wird das Display abgedunkelt und die geschätzte verbleibende Akkulaufzeit somit drastisch erhöht. Das Handy kann in diesem Energiesparmodus bei vollem Akku laut Herstellerangaben mehr als drei Tage lang eingeschaltet bleiben.

 

Diese Möglichkeiten bietet der Notfallmodus

Du hast im nun erscheinenden Notfallbildschirm mehrere Auswahlmöglichkeiten. So kannst Du zum Beispiel die Taschenlampe aktivieren, um Dich in einer dunklen Umgebung mithilfe des eingebauten Kamera-Blitzlichts zu orientieren. Diese Funktion solltest Du natürlich sparsam einsetzen, da die sehr helle LED viel Strom verbraucht. Der Notfallalarm wiederum aktiviert eine laute Sirene, um auf Dich aufmerksam zu machen. Mit der Funktion „Eigenen Standort senden” teilst Du Deinen letzten bekannten Aufenthaltsort einer von Dir festgelegten Person per SMS mit.

Verwende alternativ das Telefon, um jemanden anzurufen. Mit der Funktion „Internet aufrufen” wird Deine Datenverbindung aktiviert und Du kannst nach Informationen suchen. Über „Notruf wählen” wird der Rettungsdienst verständigt. Du kannst aber auch weitere Funktionen hinzufügen, indem Du das Plus-Symbol antippst. So kannst Du beispielsweise Facebook oder Google Maps als zusätzliche Apps aufrufen, um Deine Freunde über Deine Lage zu informieren oder Deinen eigenen Standort auf einer Karte anzeigen zu lassen. Mithilfe der drei Punkte in der rechten oberen Ecke kannst Du zusätzliche Einstellungen verwalten und trotz aktiviertem Notfallmodus WLAN oder Bluetooth einschalten.

 

Samsung S5 Notfallmodus einrichten
Video: YouTube/Samsung Mobile Austria

 

SOS-Nachrichten auch ohne aktivierten Notfallmodus versenden

Sofern Du im Notfall die Möglichkeit haben möchtest, sogenannte SOS-Nachrichten zu verwenden, richte diese zunächst über den Pfad „Einstellungen | Erweiterte Funktionen | SOS-Nachrichten senden” ein. Akzeptiere dort die Nutzungsbedingungen und lege fest, was passieren soll, wenn Du eine SOS-Nachricht sendest. Du kannst diese Art von Nachricht später auslösen, ohne zuvor den Notfallmodus zu aktivieren. Drücke hierzu dreimal hintereinander die Ein-/Aus-Taste, wenn Du Dich in einer Notsituation befindest. Sofern Du dies eingestellt hast, wird nun ein Bild der Front- und Hauptkamera sowie eine fünf Sekunden lange Audionachricht an Deine Notfallkontakte verschickt.

 

Verhalten im Ernstfall

Im Notfall gilt wie sonst auch im Leben: Bewahre so gut es geht Ruhe. Verschaffe Dir einen Überblick über die Situation und überlege, was Du tun kannst. Als erstes solltest Du immer Dich selbst absichern und Hilfe anfordern, bevor Du versuchst, anderen zu helfen. Wenn Du irgendwo eingeschlossen bist, kann Dir der Notfallmodus helfen, auch längere Wartezeiten zu überbrücken, ohne dass der Akku Deines Telefons schnell den Geist aufgibt. Um Deine Akkulaufzeit musst Du Dir also weniger Gedanken machen.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Funktionen Du aktivieren solltest, probiere sie alle nacheinander aus und versuche, einer Vertrauensperson Deine Lage zu schildern und zu signalisieren, welche Art von Unterstützung Du benötigst. Bist Du zum Beispiel beim Bergsteigen abgerutscht und verletzt, kannst Du in einer entsprechenden Notfall-SMS die Art Deiner Verletzung schildern und dem möglichen Helfer Deinen genauen Standort mitteilen.

 

Was tun wenn der Aufzug stecken bleibt
Video: YouTube/themichawearsprada

 

Zusammenfassung

Viele Samsung-Smartphones bieten einen sogenannten Notfallmodus mit deutlich verlängerter Akkulaufzeit und einer Reduzierung der Funktionen auf das Wesentliche. Im Notfallmodus kannst Du …

 

  • … die Taschenlampe zur Orientierung verwenden.
  • … einen Notruf absetzen.
  • … anderen Deinen aktuellen Standort mitteilen.
  • … Deine Akkulaufzeit auf bis zu drei Tage verlängern.
  • … Bilder und Standort als SOS-Nachricht an bestimmte Kontakte verschicken.

 

Der Notfallmodus lässt sich mit Hilfe der Ein-/Aus-Taste Deines Smartphones aktivieren und kann jederzeit auch wieder deaktiviert werden.

 

Bist Du schonmal in einer scheinbar ausweglosen Situation gewesen? Wie hast Du reagiert? Teile uns Deine Erfahrungen in den Kommentaren mit.

 

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